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Was sagen uns die „Analytischen Bestandteile“ ?

Bei der Auswahl des passenden Futters für die eigene Samtpfote können viele verschiedene Überlegungen eine Rolle spielen:
Die Auswahl der Fleisch- oder Kohlenhydratquellen, genauso wie die Lebensphase oder die Aktivität der Katze.

Bei der großen Auswahl an verschiedenen Sorten kann es schon einmal unübersichtlich werden. Da ist es gut, dass es feste Kenngrößen gibt, die den direkten Vergleich zwischen verschiedenen Futtersorten ermöglichen.

Neben der Zusammensetzung geben vor allem die sogenannten Analytischen Bestanteile Auskunft über die Qualität und den Nährwert des Katzenfutters. Die Werte Rohprotein / Protein, Rohfett / Fettgehalt, Rohasche und Rohfaser sind dabei Pflichtangaben, die sich auf jeder Verpackung finden müssen. Dazu kommt noch, dass es für die Analyse der Parameter ganz genaue Vorgaben gibt, die überall und von jedem Hersteller in gleicher Form durchgeführt werden müssen (Weender Analyse).

 

Aber was genau verbirgt sich hinter den Werten und welche Schlussfolgerungen kann ich daraus für die Bewertung eines Futters ziehen?

Rohprotein / Protein: Hinter diesem Wert verbergen sich alle Proteine die im Futter enthalten sind also sowohl pflanzliche als auch tierische Proteine. Fast alle Rohstoffe enthalten auch Proteine. Einige haben einen sehr hohen Gehalt, wie Fleisch, Kartoffeln oder Erbsen, andere einen eher niedrigen Gehalt wie Beeren oder Früchte. Der Hauptlieferant für Protein ist in der Regel Fleisch.

Rohfett / Fettgehalt: Hier finden sich alle tierischen und pflanzlichen Fette. Das können Geflügelfett oder Lachsöl sein, aber auch Sonnenblumenöl oder Leinöl. Je höher der Fettgehalt ist, umso eher ist das Futter für aktivere Katzen und auch Freigänger-Katzen, die sich viel im Freien bewegen, geeignet.

Rohasche: Die Rohasche ist vor allem ein rein analytischer Wert. Unter der Angabe wird der so genannte „anorganische Rest“ zusammengefasst. Also alle Komponenten des Futters, die bei hohen Temperaturen nicht verbrennen. Was kompliziert klingt ist eigentlich relativ einfach. In der Rohasche finden sich z. B. alle lebenswichtigen Mineralstoffen wie Calcium, Phosphor, Natrium, Kalium, etc. Diese Mineralstoffe können auch ohne besondere Zusätze ins Futter kommen. Eine gute Quelle für Mineralstoffe sind z.B. Knochen.

Rohfaser: Die unverdaulichen Faserkomponenten kennen wir aus der menschlichen Ernährung vor allem als Ballaststoffe. Auch wenn die Fasern für die Katze eigentlich nicht verdaulich sind, erfüllen sie trotzdem einen sehr wichtigen Zweck. Die Fasern können die Darmflora stabilisieren, da sie als Nährboden für die wichtige Darmflora dienen. Außerdem unterstützen sie eine gleichmäßige Darmpassage.

An diesen vier einfachen Werten, die sich auf jedem Futterbeutel finden, kann man also schon viel ablesen. Da die Deklaration verpflichtend ist, kann man zudem noch die Futter direkt miteinander vergleichen und so das passende Futter für die geliebte Fellnase auswählen.

 

 

 

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